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News Welt

 

26. April

IRAN: Hinrichtungen

Amtliche iranische Quellen berichteten am 25. April, dass im Sharud Gefängnis nördlich vom Iran 5 Häftlinge hingerichtet wurden. Acht weitere Gefangene wurden in Karaj westlich von Teheran nach inoffiziellen Berichten gehängt. Unter ihnen waren fünf afghanische Bürger.
(Quelle: Iran Human Rights)

TRINIDAD: Trinidad will vom britischen Kronrat zurücktreten

Trinidad und Tobago plant, die Berufungen in Kriminalfällen mit dem britischen Kronrat zu beenden. Dies wäre ein Schritt, der es dem karibischen Staaten leichter macht, ihre Todesurteile durchzuführen.
Die ehemalige britische Kolonie Trinidad und Tobago wurde von Menschenrechtsgruppen wegen ihrer Anwendung von Hinrichtungen bei einigen Gewaltverbrechen kritisiert.
In dem Karibikstaat selbst findet die Todesstrafe große Unterstützung, weil sie als abschreckend angesehen wird.
Die letzte Hinrichtung in Trinidad und Tobago war im Jahre 1999, wo ein Mann für schuldig befunden wurde, einen Taxifahrer ermordet zu haben.
Bereits früher in diesem Jahr wurden neun Mitglieder einer kriminellen Bande wegen Mordes gehängt.
(Quelle: Reuters)

19. April

SAUDI- ARABIEN: Frau aus Sri Lanka droht Enthauptung

Einer Frau aus Sri Lanka droht die Todesstrafe durch Enthauptung. Sie soll ein 13 jähriges Mädchen während einer Einkaufstour mit ihrer Familie mit einem Zauber belegt haben.
Saudi-Arabien gilt als absolute Monarchie. Es gibt kein schriftliches Gesetzbuch, die Gerichtsurteile beruhen auf der richterlichen Auslegung der islamischen Sharia.
(Quelle: The Guardian)

18. April

NORWEGEN: Breivik will die Todesstrafe oder Freispruch

Der Massenmörder Anders Behring Breivik erklärte am Mittwoch dem Gericht, dass er die Haftstrafen von Norwegen „armselig“ findet. Für sein Massaker an 77 Menschen forderte er die Todesstrafe oder einen uneingeschränkten Freispruch.
Der rechtsextreme Fanatiker sagte, dass er den Tod nicht fürchtet. Breivik sagte: „Ich betrachte 21 Jahre im Gefängnis als eine erbärmliche Strafe.“
Norwegen schaffte die Todesstrafe in Friedenszeiten im Jahre 1905 ab und für Kriegsverbrechen im Jahre 1979.
(Quelle: AP)

15. April

IRAN: Schuhverkäufer aus Toronto droht die Todesstrafe

Hamid Ghassemi-Shall mit doppelter Staatsbürgerschaft vom Iran und Kanada droht die bevorstehende Hinrichtung wegen Spionage. Er verbrachte 18 Monate in Einzelhaft und hatte während der ersten 8 Monate seiner Gefangenschaft keinen gesetzlichen Rechtsbeistand.
Im Sommer 2009 wurde Hamid Ghassemi-Shall wegen Spionage verurteilt. Der Oberste Gerichtshof bestätigte später das Urteil.
(Quelle: irangreenvoice.com)

14. April

KANADA: Kanada wird nicht kämpfen, um Mörder vor Hinrichtung zu retten

Die kanadische Regierung wird sich nicht gegen die Todesstrafe äußern bei der Gnadenanhörung, die nächsten Monat in Montana für Ronald Smith angesetzt ist. Er ist der einzige Kanadier der zurzeit in den USA zum Tode verurteilt ist.
Die Anhörung am 2. Mai wird die einzige öffentliche Gelegenheit für Unterstützer von Smith sein, den Begnadigungsausschuss und Gouverneur Brian Schweitzer davon zu überzeugen, das Todesurteil in lebenslange Haft umzuwandeln.
Smith ist jetzt 54 Jahre alt, er war 24, als er zwei junge Schwarzfuß-Indianer tötete. Er tötete Thomas Running Rabbit und Harvey Mad Man südlich der Grenze von Alberta-Montana.
(Quelle: Postmedia News)

JAPAN: Frau zum Tode verurteilt

Die 37 Jährige Kanae Kijima ermordete angeblich im Jahre 2009 ihre drei früheren Liebhaber, um sich finanziell an ihnen zu bereichern, nachdem sie die Männer auf speziellen Partnervermittlungsseiten im Internet gefunden hatte.
Die Nachrichten berichteten, dass die Männer zwischen 41 und 80 Jahre alt waren. Die gerichtlichen Beweise zeigten, dass Kijima den Männern Schlaftabletten verabreichte und sie dann mit Kohlenmonoxid vergiftete.
(Quelle: IBN Times)

7. April

MEXIKO: Regierung gedrängt, mehr für Mexikaner in amerikanischen Todestrakten zu tun

In Anbetracht dessen, dass landesweit 58 mexikanische Staatsbürger derzeit in den Vereinigten Staaten in Todeszellen sitzen, forderte die unabhängige Nationale Menschenrechtskommission die Regierung auf, mehr für ihre Landsleute zu tun, damit sie nicht in anderen Ländern hingerichtet werden.
In Mexiko wurde die Todesstrafe im Jahre 2005 verboten.
In seinem Beschluss von 2004 wies der Internationale Gerichtshof die Vereinigten Staaten darauf hin, die Urteile der Mexikaner zu überprüfen, denen zum Zeitpunkt ihrer Verhaftung jegliche konsularische Unterstützung verweigert wurde. Doch im Juni 2008 entschied der Oberste Gerichtshof der USA, dass das Urteil vom Internationalen Gerichtshof wegen innerstaatlichem Recht nicht durchsetzbar sei.
Mehrere Monate später wurde der mexikanische Staatsbürger Jose Ernesto Medellin Rojas in Texas hingerichtet. Ein weiterer mexikanischer Staatsbürger, Humberto Leal Garcia, wurde im vergangenen Jahr hingerichtet, nachdem der Oberste Gerichtshof seinen Anwälten einen Aufschub der Hinrichtung verweigerte.
(Quelle: Latin American Herald Tribune)

6. April

SAIDI ARABIEN/INDONESIEN: 22 zum Tode verurteilte Häftlinge freigesprochen

22 indonesische Häftlinge, die in Saudi-Arabien zum Tode verurteilt waren, wurden freigesprochen und konnten in ihre Heimat zurückkehren.
Allerdings sind noch immer 25 Dienstmädchen in Saudi- Arabien für verschiedene Straftaten mit der Todesstrafe konfrontiert.
Jakarta will am 7. April einen 14-köpfigen Arbeitsstab des Präsidenten in das Königreich entsenden, um mit saudischen Beamten zu reden, in dem Bemühen die Zusammenarbeit mit ihrer Botschaft zu verstärken und die Hausangestellten zu retten.
(Quelle: Arab News)


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